Technischer Abend 19-2

Der Technische Abend startete mit einem kleinen Ausflugsfilm nach Melchsee Frutt. Daniel Lanz hatte seine dort erstellen Filmaufnahmen mit Google Earth kombiniert. Wie dies funktioniert, erklärte er im Detail.
Ausgangslage war eine Drohnenaufnahme mit senkrechtem Blick nach unten. Mit Hilfe der Software Google Earth Pro erstellte er nun am Schnittplatz eine Anflugsequenz. Das letzte Bild dieser Sequenz brachte er dann zur Deckung mit dem ersten Bild der Drohnenaufnahme. Dazu ist etwas Geduld mit Skalieren und Positionieren der Clips in der Timeline erforderlich. Durch Anpassen der Geschwindigkeit beider Clips und mit entsprechenden Farbkorrekturen konnte schliesslich ein fliessender Übergang erreicht werden. 
In einer zweiten Sequenz zeigte er den Übergang aus einer Panoramaaufnahme zu Google Earth. Wieder war Skalieren und Positionieren gefragt. Um den Übergang noch etwas aufzuhübschen, überblendete er einzelne Bildteile (Wolkenhimmel) mit der Hilfe von Masken separat. 
Zum Abschluss forderte Daniel die Teilnehmer auf, sich die kostenlose Software Google Earth Pro zu beschaffen und einen Versuch zur Integration in eigene Aufnahmen zu unternehmen. Er schloss mit den Worten: "Der kommende Mitgliederfilmabend bietet die Gelegenheit, eure Resultate zu zeigen!“

Im zweiten Teil griff Martin E. Huber die aktuelle Kameratechnik auf. Er beschrieb den Trend hin zu filmenden Fotokameras und diskutierte deren Vor- und Nachteile. Der Vollformat Sensor seiner Sony Alpha 7 III ermöglicht in Verbindung zu entsprechenden Objektiven eine extreme Tiefenunschärfe. Ein beliebter Filmlook, der mit Videokameras mit kleinen Sensoren nicht zu erreichen ist. Anhand der mitgebrachten Ausrüstung demonstrierte Martin zudem die Zusammenhänge von Blende und ISO.
Ein paar Probeaufnahmen, die Martin mit seinem neuen Objektiv erstellt hatte, rundeten die Theorie ab. Zum Abschluss kamen die Zuschauer in den Genuss eines Werbefilms, den Martin hauptsächlich mit der gezeigten „Fotokamera“ gedreht hatte.